Schlendert man durch die sonnig-gelben Gassen von Franzensbad (Františkovy Lázně), fühlt man sich augenblicklich in eine andere Zeit versetzt. Als kleinste und wohl charmanteste Stadt des westböhmischen Bäderdreiecks hat sich dieser Ort eine Ruhe und Eleganz bewahrt, die heute selten geworden ist. Seit 2021 ist Franzensbad stolzes UNESCO-Welterbe.
Eine Oase im neoklassizistischen Stil
Was mich immer wieder nach Franzensbad zieht, ist die unvergleichliche Architektur. Die Stadt ist ein wahres Juwel des Neoklassizismus. Die prächtigen Hotels und Kurhäuser mit ihren markanten gelb-weißen Fassaden, die prunkvollen Kolonnaden und weitläufigen Parkanlagen bilden eine Kulisse, die zum Träumen einlädt. Man flaniert zwischen Säulenpavillons wie dem der Franzensquelle und genießt die Symmetrie und Klarheit dieses Baustils, der so viel Ruhe ausstrahlt.
Meine Auszeit: Zwischen Kur und Kaffeegenuss
Hier bin ich öfters auf Kur, um frische Kraft zu schöpfen. Die Kombination aus den heilenden Moorbehandlungen und den vielen Anwendungen wirkt Wunder. Zur Kur gehören Spaziergänge, die mich immer wieder in ein schönes Café locken.
Die Cafés in Franzensbad sind Orte der Begegnung und des Genusses. Weitere Informationen für Ihre Reiseplanung finden Sie unter franzensbad.ch.






