Zur Geschichte von Kaffeehäusern

Was wissen wir über die Geschichte von Kaffeehäusern? Jeder glaubt, sie beginnt in Wien, doch das erste Kaffeehaus eröffnete Konstantinopel und kurz danach in Venedig.

Die Kaffeehäuser blicken auf eine lange Vergangenheit zurück, hier die Gründungsjahre und die jeweiligen Orte

1554 Konstantinopel
1555 Venedig
1650 Oxford
1652 London
1664 Den Haag
1671 Marseille
1672 Paris
1679 Hamburg
1683 Wien
1686 Nürnberg
1689 Frankfurt
1696 New York
1712 Prag
1721 Berlin

Das erste Kaffeehaus ist somit nicht in Wien entstanden, obwohl die Türken 1529 die Stadt erstmals belagerten und dort Kaffee getrunken haben. Bis zur Eröffnung der Kaffeehäuser hat es aber eine Generation gebraucht. In den Kaffeehäusern wurde ein Flair von Internationalität verbreitet.

Gerade deswegen empfinden wir Wien als Stadt der Kaffeehäuser mit seinen weltoffenen Bürgern und den besonderen Charme.

Mit dem Aufkommen einer grossen Bürgerschicht wurden Cafés sehr verbreitet und ein beliebter Treffpunkt. Heute ziehen Ketten wie Starbucks und McCafe viele junge Leute an, dort hatten die Betreiber vor allem mit WiFi gepunktet.

Doch es stellt sich auch eine andere Frage. Wie gehen wir in den Kaffeehäusern mit Alkohol um? Während Kaffee den Lebensgeist weckt, macht Alkohol mehr müde. Doch wie gern geniessen wir zum Kaffee einen Cognac. Kaffeehäuser sind immer ein Ort des Genuss gewesen.

In der Schweiz hatten sich die Rentner sehr gerne einen Café Schnaps geleistet, nur bleibt immer weniger von der Rente. Wir möchten diese Tradition gerne wieder beleben. Dank unserer Demokratie könnten wir da was tun und somit wieder mehr Geld im Inland haben, die Kaufkraft verbessern
Reisen zur Stärkung der Demokratie

Was machen wir mit den feinen Torten, die ja nicht gerade der Gesundheit förderlich sind, aber gut schmecken. Wie wird das Handwerk des Konditors in Zukunft honoriert, die eine Vielzahl von feinen Leckereien schaffen, die arbeitsaufwändig sind?
zur Produktion von Käse und Patisserie